Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit

Vielen Dank an Erwin Schönenberger für die Aufarbeitung der eindrücklichen Chronik.

 

 

Allgemein

Die Stadtmusik Bischofszell spielt als Harmoniemusik mit einem Bestand von rund 50 aktiven Mitgliedern. Höhepunkte des Jahresprogramms sind die Unterhaltungs- und Kirchenkonzerte.
Sie umrahmt gesellschaftliche Anlässe - kirchliche wie weltliche - der Stadt Bischofszell und der Gemeinde Zihlschlacht-Sitterdorf.
Sie erfreut auf Wunsch betagte Einwohner zum 'runden' Geburtstag mit einem Ständchen.
Das Korps beteiligt sich an Kreismusiktagen, Kantonalmusikfesten und von Zeit zu Zeit an einem Eidgenössischen Musikfest. An Wettbewerben spielt das Korps in der 2. Stärkeklasse.

Die Stadtmusik Bischofszell legt grossen Wert auf eine fundierte Ausbildung des eigenen Nachwuchses. Seit einigen Jahren führt die Stadtmusik deshalb eine eigene Jugendmusik. Sie arbeitet eng mit der Musikschule Bischofszell und Umgebung zusammen.

Bekannt ist die gute Kameradschaft, die in der Stadtmusik Bischofszell herrscht. So trifft man sich am Donnerstag nicht nur zur wöchentlichen Probe im vereinseigenen Probelokal im Vereinszentrum Bleiche, sondern pflegt die Kameradschaft auch beim anschliessenden Besuch eines Restaurants. Alle zwei Jahre begibt sich die Stadtmusik auf eine zweitägige Reise, und auch während des Jahres gibt es immer wieder Gelegenheit, in lockerer Runde zusammen zu sitzen.

80 bis 100 Mal treffen sich die Mitglieder der Stadtmusik jährlich zu Proben und Anlässen. Dies scheint recht viel. Vergleicht man die Zahl aber mit früheren Jahren, staunt man nicht schlecht. So fanden sich die Mitglieder im Jahre 1923 zu 165 Proben und Anlässen zusammen.

 

 

 

 

2012

Die Jugendmusik der Stadtmusik Bischofszell schliesst sich der Jugendmusik AachThurLand an.

 

 

 

2011

An der DV TKMV werden Mitglieder der SMB für langjähriges Musizieren geehrt:
Franz von Niederhäusern wird zum Kantonalen Ehrenveteran (50 Jahre Blasmusik) ernannt.
Marianne Nägeli, Erika Singer und Urs Rechsteiner sind nun Eidgenössische Veteranen (35 Jahre).

 

 

 

Gut vorbereitet nimmt die Stadtmusik am Eidg. Musikfest in St. Gallen teil.
Am 2. Wochenende als erster Verein zur Bewertung gestartet, werden wir in der konzertanten Darbietung etwas unter Wert geschlagen. Wir nehmen es olympisch: Dabei sein ist alles.
Dafür gelingt uns am Abend ein sehr guter Auftritt in der Marschmusik.
Bei bestem Sommerwetter und mit viel guter Musik pflegen wir die Kameradschaft und geniessen das grosse, bunte Jahrhundertfest in unmittelbarer Nähe.

 

Bettina Straub tritt von der Leitung der Jugendmusik Bischofszell zurück.

 

 

 

2010

An der DV TKMV wird Roman Brändli für 50 Jahre Musizieren zum Kantonalen Ehrenveteranen ernannt.

 

 

 

 

Unfassbar stehen wir vor der Tatsache, dass Urs Schöb, unser Musikkamerad, Aktuar und Freund nicht mehr unter uns weilt.
Mitten in den Vorbereitungen auf das Kirchenkonzert im Advent blieb sein Herz beim Joggen, im Anschluss an den Probesonntag, einfach stehen.

 

 

 

 

Aus 12 Bewerbern wählen wir Roman Schnelli aus Arbon zum neuen Dirigenten der SMB.

 

 

 

 

An der HV wird René Frischknecht nach 12 Jahren als Präsident der SMB verabschiedet und zum 1. Ehrenpräsidenten ernannt.
Daniel Rodel wird zum neuen Präsidenten gewählt.

 

 

 

 2009

Markus Egger aus St. Gallen übernimmt befristet die musikalische Leitung bis zum Unterhaltungskonzert 2010. 

 

 

 

Die Stadtmusik trennt sich im Sommer vom Dirigenten Anselm Wagner.
Stadtmusik und Dirigent orientieren sich musikalisch neu.

Die Stadtmusik erreicht das 125-jährige Bestehen.
Ein neues Banner wird beschafft.

Das Jubiläum wird 3 Tage, respektive Nächte lang im Rahmen des Stadtfestes gefeiert.

Teilnahme am 23. kantonalen Musikfest in Weinfelden.
Mit den Konzertstücken der 2. Stärkeklasse erreichen wir einen feinen 2. Platz.  Mit der Marschmusik platzieren wir uns vor der Mitte der Rangliste. Die erzielten Resultate erzeugen rundum Zufriedenheit.
 

 

Mit Bettina Straub übernimmt ein ehemaliges Mitglied der Jugend- und Stadtmusik die Direktion der Jugendmusik.

 

 

2008

An der DV TKMV werden Mitglieder der SMB für langjähriges Musizieren geehrt:
Jack Stark und Erwin Schönenberger für 50 Jahre (Kantonale Ehrenveteranen),
Susann Meyer und Louis Buri für 35 Jahre (Eidgenössische Veteranen).

 

 

2007

Um der Stadtmusik den Nachwuchs zu sichern, erhält die Jugendmusik im August mit dem 'Leitbild der Jugendmusik der Stadtmusik Bischofszell' verbindliche Leitplanken. Darin wird u.a. geregelt, dass dem Leistungsstand entsprechend - und einvernehmlich mit Eltern und Jungmusikanten - ein Übertritt in die Stadtmusik zwischen dem 14. und dem 17. Lebensjahr erfolgen soll. Eine Doppelmitgliedschaft ist befristet möglich.
Die Umsetzung der Regelung führt zu einigen Turbulenzen. Die Gästebücher werden rege benutzt und müssen gar vorübergehend vom Netz genommen werden. Überbordende Beiträge werden gelöscht. Etliche Junge geben in der Folge bedauerlicherweise gleichzeitig ihren Austritt aus der Stadt- und/oder Jugendmusik.

 

 

2006

Anselm Wagner aus Konstanz wird mit Glanzresultat zum Dirigenten der Stadt- und Jugendmusik Bischofszell gewählt.


 

 

Attila Krako zieht sich von der musikalischen Leitung zurück. Er will sich vermehrt seiner Karriere als Musiker und der jungen Familie widmen.

Erfolgreiche Teilnahme am Eidg. Musikfest in Luzern. In der 2. Stärkeklasse erreichen wir in unserer Abteilung einen Platz in der Mitte der Rangliste. Der einsetzende Regen verhindert eine bessere Rangierung auf der Marschmusikstrecke.
Hervorragende Organisation intern wie extern.


 

 

2004

Teilnahme am kantonalen Musikfest in Amriswil. Mit den Konzertstücken erreichen wir den 3. Platz.
Der Spielwechsel auf der Marschmusikstrecke bleibt den Dabeigewesenen unvergessen!

 

 

2002

Daniel Rodel schaltet die Homepage der Stadtmusik Bischofszell auf.

 

 

1999

Attila Krako übernimmt im langen Schatten seines Landsmanns Paul Trizsi die musikalische Leitung der Stadtmusik Bischofszell. Attila Krako setzte sich dabei in der Wahl knapp gegen den gebürtigen Bischofszeller Albert Brunner durch.

 

 

1998

Grosser Schock in der SMB: Durch einen tragischen Unfall auf der Heimreise nach Ungarn verliert die Stadtmusik ihren charismatischen Dirigenten Paul Trizsi.
Noch kurz vor dem Unfall trat der Verein an der OLMA in St.Gallen auf.
Mit Dank und Ehrfurcht denken wir noch heute an die einzigartigen Erfolge in der Ära «Trizsi» zurück.

 

Ein besonderer Meilenstein in der Geschichte der Stadtmusik: Unter der Leitung von Paul Trizsi begeistert der Verein am Unterhaltungsabend mit einer szenischen Aufführung der Operette „Die Czardasfürstin“ das Publikum.

 

 

1997

Paul Trizsi sorgt für einen besonderen Höhepunkt am Kirchenkonzert mit der Aufführung der „Rhapsody in blue“ mit einem Solisten am Piano.

 

Die neue Uniform wird der Bevölkerung präsentiert und mit einem Fest eingeweiht. In elegantem, dezent gestreiftem Anthrazit präsentiert sich die Stadtmusik nun bei offiziellen Anlässen.

 

 

1996

Nach vielen Jahren wagt sich die Stadtmusik wieder einmal, an einem Eidgenössischen Musikfest teilzunehmen. Der Entschluss, in Interlaken in der 1. Stärkeklasse zu konkurrieren zahlt sich aus. Mit der „Schwarzen Spinne“ von Albert Benz erreicht der Verein unter Paul Trizsi einen grossen Erfolg und platziert sich in der Mitte der Rangliste.

Bei der Marschmusik fallen die Bischofszeller besonders auf, da sie nur in Hemd und Hose marschieren – man hat schlicht zu wenige Uniformen für so viele Mitglieder. Ob diese „Uniform“ der Grund war, dass die Stadtmusik nach dem Fest im Fernsehen gleich mehrmals gezeigt wird? 

 

 

1993

Unter rund einem Dutzend Bewerbern wählt die Stadtmusik den Ungarn Paul Trizsi zu ihrem neuen Dirigenten. In der Folge erlebt der Verein unter dem „ungarischen Wirbelwind“, wie Trizsi von der Presse bezeichnet wird, einen wahren musikalischen Höhenflug und wird bald zum mitgliedermässig stärksten Verein im Kanton Thurgau.

 

 

1992

Der nach 20 Jahren zurücktretende Vizedirigent Erwin Schönenberger erhält als Anerkennung seine in der Stadtmusik gespielte Trompete geschenkt. Grosses Gelächter setzt ein, als man feststellt, dass die geschenkte Trompete schon aus dem Privatbesitz von Erwin stammt....

 

 

1991

Dank der grosszügigen Unterstützung der Öffentlichkeit, des Gewerbes und privater Gönner können neue Instrumente für das ganze Korps angeschafft werden.

 

 

1989

Es kommt zu Unstimmigkeiten in der Stadtmusik. Die Folge ist der Austritt einiger Mitglieder einschliesslich des Dirigenten. Diese Gruppe gründet den Musikverein Zihlschlacht-Sitterdorf. Nach weniger als 10 Jahren löst sich der Musikverein allerdings wieder auf.

 

 

1986

Im Verein wird diskutiert, ob auch die jüngeren Mitglieder ihre älteren Kollegen mit „Du“ anreden dürfen. Man beschliesst, das sei Privatsache jedes Einzelnen....

 

 

1984

100 Jahre Stadtmusik Bischofszell. Das Kantonale Musikfest wird in Bischofszell organisiert und bleibt allen daran Beteiligten noch lange in Erinnerung. Einerseits ist es die aufwändige Dekoration in der alten Bitzihalle (Rittersaal) und der Festumzug mit 3000 Teilnehmern. Andererseits wird auch die gute Organisation des Festes gelobt. Das Wetter spielt ebenfalls mit, und der Gesamtchor auf dem Obertorplatz wird ein vielbeklatschter Auftritt aller Musikkorps.

 

 

1980

Dank einer Spende des Aktiv- und Ehrenmitglieds Emil Huber und dessen Gattin Rösli kann die Stadtmusik das inzwischen recht ramponierte Banner ersetzen.

 

 

1977

Mit Hermann Schröer aus Arbon wählt die Stadtmusik erstmals einen Berufsmusiker als musikalischen Leiter. Bis 1985 führt Schröer das Korps und kümmert sich wie sein Vorgänger intensiv um die Ausbildung des Nachwuchses.

 

 

1975

Die Stadtmusik kehrt vom Kantonalen in Arbon mit der begehrten, höchsten Auszeichnung heim.

 

 

1972

Die nächste Uniform ist fällig. Und wen erstaunt es, dass für diese wieder die schwarze Farbe, allerdings mit einem gedeckten Rot gewählt wird.

 

 

1970

Nach einer musikalisch weniger erfolgreichen Zeit führt Werner Arpagaus das Korps auf die Erfolgsstrasse zurück. Wie jubeln doch die Bischofszeller Stadtmusikanten, als am Kantonalen Musikfest in Frauenfeld ein Goldlorbeer an der Fahne befestigt wird.

 

 

1959

Anlässlich des 75-jährigen Bestehens der Stadtmusik Bischofszell wird die zweite Fahne feierlich eingeweiht.

 

 

1951

Für das Kantonal-Gesangfest musste eine neue Uniformen her – diesmal in vornehmem Schwarz.

 

 

1950

Oscar Bolliers Sohn, Walter Bollier, tritt als Dirigent in die Fusstapfen seines Vaters.

 

 

1947

Nicht einfach hat es der Dirigent Hans Müller aus Wil als Nachfolger Bolliers. Trotz schwerer Zeiten feiert der Verein am 11. Kantonalen Musikfest in Romanshorn mit dem 1. Rang in der 1. Kategorie einen grossen Erfolg.

 

 

1937

Die Stadtmusik Bischofszell wagt den Schritt von der Metall-Harmoniemusik zur Besetzung mit Holzbläsern. Die Saxophone wurden verkauft. Dafür Klarinetten und Flöten angeschafft.
Der Traum von einer gut ausgebauten Harmoniemusik mit Waldhörnern, Bassklarinette, Oboe und Fagott ist allerdings bis heute (noch) nicht in Erfüllung gegangen. Die Hoffnung stirbt zuletzt....

 

 

1934

Zum 50-jährigen Bestehen der Stadtmusik findet ein weiteres Kantonal-Musikfest in Bischofszell statt. Im August musiziert die Bischofszeller Stadtmusik auch als Gastsektion am St. Galler Kantonal-Musikfest in Gossau.

 

 

1923

Die Stadtmusik Bischofszell besucht das Eidgenössische Musikfest in Zug. Sie spielt in der 2. Kategorie und darf stolz einen Lorbeer mit Silberfransen nach Bischofszell entführen.

 

 

1920

Eine neue, grüne Uniform wird durch die Firma Munz in Bischofszell angefertigt.

 

 

1919

Am Auffahrtstag beschliesst der Verein, dem ersten Knaben eines Bläsers Vizegötti zu sein mit einem Patengeschenk von 5 Franken. Ab 1971 kommen auch Väter eines erstgeborenen Mädchens in den Genuss eines solchen Geschenks....

 

 

1918

Das eigentliche Einweihungsfest für die erste Fahne findet statt.
Die Fahne wird zwar 1914 fertiggestellt, wegen dem Weltkrieg aber 1917 vorerst nur im kleinen Kreis eingeweiht.

Für die Verpflegung haben die 14 teilnehmenden Vereine wegen der Rationierung für den Znüni 50 Gramm Brotkarte und für das Mittagessen 50 Gramm Brotkarte und 7,5 Gramm Fettkarte mitzubringen....

 

 

1911

Verschiedene Dirigenten prägten während der 125-jährigen Geschichte die Stadtmusik Bischofszell. Wohl der bekannteste war Musikdirektor Oscar Bollier, der das Korps von 1911 bis 1946 leitete und sich auch als Komponist einen Namen machte. Noch heute wird Bolliers Marsch „Hoch das Banner“ oft gespielt.

 

 

 

1909

Die Stadtmusik konkurriert am Interkantonalen Musikfest in Brugg in der 1. Kategorie. Der dabei erreichte 2. Rang wird mit einem Goldlorbeer belohnt. 

Die Stadtmusik Bischofszell beteiligt sich an der „Lustfahrt“ des Thurgauer Kantonalmusikvereins. Natürlich geben die teilnehmenden Vereine am Zielort ein Konzert. So spielt die Stadtmusik Bischofszell in Überlingen „Singvögelchen aus dem Thüringerwald“.

 

 

1903

Maler Isch offeriert im „Alpenrösli“ Sitterdorf der Stadtmusik ein Fass Bier und hält eine hochtönende Ansprache auf die Stadtmusik und seine zweite Heimat Bischofszell. Einige Tage später ist der „Festgeber“ verschwunden, ohne bezahlt zu haben....

 

 

1901

Den ersten Lorbeer und einen silbernen Pokal erspielen sich die Bischofszeller Musikanten am Kantonalen Musikfest in Amriswil.

 

 

1899

Die Stadtmusik Bischofszell beteiligt sich am Ostschweizerischen Musikfest in Oerlikon und kann stolz den gewonnenen Ehrenkranz zu Hause präsentieren.

 

 

1898

Die erste Uniform mit Federbüschen auf den Hüten wird angeschafft. Kordeln und Epauletten sind vergessen worden. Diese werden später angeschafft. Der Dirigent erhält drei Schnüre, der Vizedirigent zwei, die anderen Mitglieder eine (analog Militär). 

Die erste eigentliche Vereinsreise wird unternommen. Man reist nach Luzern, übernachtet in der Kaserne, fährt dann nach Brunnen und gibt später ein Konzert im Eichhof. Am dritten Tag reist man nach Zürich und gibt auf dem Dolder ein weiteres Konzert. Zja, das waren noch Zeiten....

 

 

1897

Das 1. Thurgauische Kantonalmusikfest wird in Bischofszell organisiert und ergibt einen schönen Überschuss von 500 Franken.

 

 

1893

Der Verein erlebt schon in seinen Anfangsjahren Höhen und Tiefen. So sinkt die Mitgliederzahl auf fünf Mann herab. Am 31. Juli löst sich das Korps vorübergehend auf. Bald aber ergreifen angesehene Bischofszeller die Initiative, sodass bereits am 5. September ein neuer Verein mit 22 Mitgliedern gegründet wird.
D
ie Mitglieder erhalten eine neue, grüne Mütze.
Gottlieb Mohn obliegt die musikalische Leitung.

 

 

 

1885

Offensichtlich behagt die übernommene Verpflichtung, dem Grütliverein kostenlos für grössere Anlässe zur Verfügung zu stehen, nicht allen Mitgliedern. Man fasst deshalb am 10. Oktober den Beschluss, sich vom Mutterverein zu lösen und den Namen auf Stadtmusik Bischofszell abzuändern.

 

 

 

 

Das Jahr beschert dem jungen Verein ein rechtes Arbeitsprogramm. So marschiert man am 2. Mai zusammen mit dem Turnverein nach Rorschach und Rheineck und am anderen Tag nach Heiden und St. Gallen, von wo aus das Bischofszeller-Bähnli beide Vereine wieder in die Stadt zurückführt.

 

 

 

Musikkappen mit Rändli werden zum Preis von 4 Franken pro Stück angeschafft. Die Rändli werden später wieder entfernt.

 

 

1884

Offiziell wurde die heutige Stadtmusik Bischofszell am 13. Mai im Jahr 1884 als „Blechmusik-Gesellschaft Grütli“ gegründet.
Zwölf Mitglieder nehmen unter der Leitung des Kapellmeisters Heinrich Huber die Proben auf. Versammlungsorte sind das Schützenhaus und das Grütlilokal. Gross ist die Freude in Bischofszell, als am 6. September anlässlich eines Sektionsschiessens erstmals das eigene Musikkorps auftritt.

 

 

1879

Die Schützenmusik löste sich auf.

 

 

1875

Die Feldschützengesellschaft Bischofszell gründete ein Musikkorps. Sieben aufrechte Musikanten gaben auf zwei uralten und fünf neueren, aber unzulänglichen Instrumenten ihr Bestes.
Der Bestand dieser Schützenmusik war allerdings nur von kurzer Dauer.

 

 

Vor 1870

Am Thurgauischen Sängerfest im Jahr 1852 wird eine Bischofszeller Musikgesellschaft für ihren guten Personalbestand und tüchtige Leistungen gelobt. Fatalerweise habe an diesem Fest ein unentbehrliches Mitglied für einige Stunden gestreikt, sodass die Musik während dieser Zeit ihren Betrieb einstellen musste.
 

 

Bekannt ist auch, dass im 18. Jahrhundert beim evangelischen Gottesdienst Posaunen- und Zinkenbläser mitwirkten.

 

 

Dies heisst aber nicht, dass in Bischofszell nicht schon viel früher Musikanten zusammenspielten und auftraten. Urkundlich sind bereits 1502 Bischofszeller Stadttrompeter erwähnt.